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Ein letztes
Zitat von dem österreichischen Fechtmeister Bruno Jerebicnik,
der in Berlin lebt und das kabellose Fechtsystem mit Leuchtbandanzeige
in der Maske erfunden hat:
Allround - Fencing
die natürlichste Art eine Klinge zu führen,
ästhetisch, dynamisch, kraftvoll und elegant,
durch die völlige Loslösung von technischen Zwängen,
können sich die Aktiven ungebunden und frei im Raum bewegen.
Jeder Ort, ob im Freien oder in der Halle,
ermöglicht die freudvolle Ausübung des Allround - Fencings.
Ob Mann gegen Mann, oder Team gegen Team, ob über ebene
oder mit Hindernissen versehene Flächen, alles ist möglich.
Das Allround - Fencing setzt der Phantasie keine Grenzen.
Finde deine Art"
Allen Zitaten liegt die Unzufriedenheit
mit dem modernen Fechtsport zu Grunde. Während Bac Tau den
aus seiner Sicht katastrophalen Zustand nur feststellt, weisen
die Österreicher Dr. Laszlo und Jerebicnik Lösungen auf. Am
leichtesten fällt mir die Bewertung des „Allround - Fencings".
Es ist eine Spielart, die viele Möglichkeiten enthält und
sicherlich viel Spaß machen kann. Mit Sportfechten hat es
zunächst nicht viel zu tun.
Vom Sportfechten will sich auch Herbert Laszlo absetzen. Die
Kunst soll bewertet werden. In der Tat liegt es nahe, die
Brücke vom Begriff „Fechtkunst" zur „Kunstsportart" zu schlagen.
Es bleibt aber eine entscheidende Frage: Ist das Wesen des
Fechtens nicht der Zweikampf mit dem Ziel, den Gegner mittels
Treffer zu besiegen?
Bac Tau unterrichtet Fechtsport, schimpft aber über ihn. Ich
bezweifle seine Bewertung des Ist-Standes ebenso wie ich Herbert
Laszlos Kunst-Wettbewerben eine Chance zugestehe. Beide sehen
ihre Fechtkunst absolut, losgelöst von der gesellschaftlichen
Entwicklung. In der Geschichte des Fechtens hat es immer wenige
gute und viele schlechte Fechter gegeben. Das liegt in der
Natur der Sache. Die Marxbrüder und die Federfechter haben
sich gegenseitig schlechten Fechtstil vorgeworfen ebenso wie
Fechtmeister es heute tun. Wer in einer bestimmten Zeit in
einer bestimmten Gesellschaft Sport unterrichten will, ist
zunächst auf Schüler angewiesen. Diese kommen aus verschiedenen
sozialen Gruppen, sind sich aber in ihren Erwartungen vom
Fechtunterricht oft sehr ähnlich. Stimmen diese
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